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BioIBERA | Safaris bei Nacht im Iberá Naturreservat

Ökotourismus im Iberá Naturreservat

Safaris bei Nacht im Iberá Naturreservat

Der Maikong ist dem verwandten argentinischen Kampffuchs sehr ähnlich. Beide nutzen die Nacht um ihre Beute zu jagen: Nagetiere, Vögel und Insekten.

Der Tag erlaubt es uns, die Farben und Formen zu geniessen, jedoch bietet uns auch die Nacht viele Eindrücke. Vor allem im Dunkeln ist es sehr wichtig, alle unsere Sinne zu schärfen, allen voran unser Gehör. Die verschiedenen Gesänge der Amphibien, die sich gegenseitig aus Ihren Verstecken zurufen; Wasserschweine welche ihr Revier mit lauten Schreien, dem Hundegebell ähnlich, markieren, das Heulen der Füchse sowie die Schreie der Uhus und Eulen sind einige der Geräusche, welche uns aus der Dunkelheit entgegenkommen.

Einige Tierarten lassen sich sogar nur in der Nacht beobachten, da diese erst nach Sonnenuntergang aktiv werden. Die Viscachas, eine Nagetierart, ist ein Beispiel. Kaum geht die Sonne unter, verlassen sie ihre unterirdischen Bauten um sich von Gräsern zu ernähren, ohne sich dabei allzu weit von ihren schützenden Höhlen zu entfernen. Die Gürteltiere verlassen ebenfalls nachts ihre Bauten um Ameisen, Termiten oder andere unterirdische Insektenarten zu fressen. Dies mit Hilfe ihrer mächtigen Krallen um zu graben und ihrer langen, klebrigen Zunge. Die Füchse nutzen die Dunkelheit um ihre Beute zu fressen, welche aus Insekten, Vögel, Schlangen bis hin zu Jungtieren der Wasserschweine bestehen kann. Im Iberá Naturreservat finden wir 3 Arten von Füchsen: den Maikong und den argentinischen Kampffuchs, welche sich sehr ähnlich sind, sowie den Mähnenwolf. Der Mähnenwolf ist sehr scheu und deshalb sehr schwierig zu sichten. Es haben nur wenige Exemplare die jahrzehntelange Jagd auf ihre Spezies überlebt.

Die eindrücklichen Krallen der Streifenohr-Eule helfen ihr dabei, Nagetiere zu erlegen. Dieser
beeindruckende Raubvogel fliegt unglaublich ruhig und gleitet trotz seiner Grösse von beinahe 50cm fast unbemerkt an uns vorbei.

Braunmazamas (eine Hirschart) sowie Sumpfhirsche kommen nachts aus ihren Verstecken um zu grasen, vor allem dann, wenn der Tag sehr heiss war. Das Braunmazama bewegt sich meist an der Waldgrenze, wohingegen sich der Sumpfhirsch vorzugsweise entlang der Strasse bewegt, wo sich Regenwassertümpel gebildet haben.

Aufgrund ihrer Tarnfarben sowie ihrer stillen Flugweise ist es eine Herausforderung, Eulen oder Uhus zu entdecken. Meist sieht man sie bei der Jagd oder beim Musizieren. Die Nachtschwalben sind ebenfalls bestens mit tarnfarbigem Gefieder ausgestattet, jedoch werden sie im Scheinwerferlicht von ihren roten Augen verraten. In einigen Sektoren nahe dem Wasser entdeckt man Fledermäuse bei der Jagd auf Insekten. Ebenfalls finden wir hier eine Spezies, welche kleine Fische fängt.

Jede Nacht öffnet sich die Dame der Nacht (Mondblume), um mit ihrem Duft die Motten anzulocken, welche fundamental für die Bestäubung der Schlingpflanzen sind.

Es ist sehr gut erkennbar, wie sich Pflanzen und Insekten gemeinsam entwickelt haben. Ein besonderer Fall ist die Dame der Nacht (Mondblume), deren Blüte sich nur nachts öffnet und mit deren starken Aroma Schmetterlinge und Motten anlockt. Mit den ersten Lichtstrahlen schliessen sich die Blüten der Aguapé de noche (eine Lotusblütenart) und die Dame der Nacht verwelkt einige Stunden später. In den Sommer- und Frühlingsmonaten beleuchten die Glühwürmchen das Land, welche gemeinsam mit dem Sternenhimmel einen unvergesslichen Eindruck der Exkursion hinterlassen.

Die Exkursion wird in einem Geländewagen durchgeführt, welcher mit Scheinwerfern und Taschenlampen ausgestattet ist. Während der Exkursion wird der Geländewagen zu einem Spaziergang verlassen, um so nahe wie möglich an die Tiere zu gelangen. Obwohl wir nicht durch Gebüsche gehen, zieht man idealerweise trotzdem gutes Schuhwerk und lange Hosen an. Ebenfalls sind Insektenspray und eine Jacke empfehlenswert. Je nach Jahreszeit startet die Exkursion um 20.00 oder 21.00 Uhr und dauert ungefähr 2 Stunden.

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