Ökotourismus im Iberá Naturreservat

Flora und Fauna im Iberá Naturreservat

FAUNA im Iberá Naturreservat

Kaiman: Reptil, welches der Familie der Kaimane angehört. Unterschied zu den Krokodilen ist, dass die Kaimane den vierten Zahn der unteren Partie im Oberkiefer versenken, der Schädel ist breiter und die Nasenlöcher sind durch die Nasenscheidewand separiert.

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Sumpfhirsch: Ist das grösste Tier im Iberá Naturreservat und kann über 100 Kilogramm Gewicht erreichen. Wurde aufgrund seines heiklen Erhaltungsstandes (national und international) zum Natur-Monument der Provinz Corrientes ernannt.

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Brüllaffe: Seinen Namen hat er wegen seines lauten Brunftgeschreis, welches er früh morgens sowie bei Dämmerung ausübt um sein Territorium abzugrenzen. Das Gebrüll kann man mehrere Kilometer weit hören.

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Gelbe Anakonda: Ist die grösste Schlange Argentiniens, kann bis zu 7 Metern lang werden. Aufgrund der intensiven Jagd welche auf sie ausgeübt worden ist, findet man fast keine Exemplare mehr, welche länger als 3 Meter sind.

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Flora im Iberá Naturreservat

Wassermohn (Hydrocleys nymphoides): Wasserpflanze welche an der Küste von Lagunen oder Sümpfen wächst, die erste Front der Vegetation über dem Wasserspiegel bildend. Sie hat ein rundes Blatt mit einem Durchmesser von ungefähr 15 bis 20 cm und eine Wurzel die bis an den Grund reicht. Die Blüte, welche eine intensiv gelbe Farbe hat, öffnet sich morgens und schliesst sich abends wieder.

Wasserhyazinthe (Eichhornia spp): Wasserpflanze, welche aufgrund einer Art Luftsack frei im Wasser treibt. Sie hat ein sehr rasches Wachstum, weshalb sie in einigen Orten als Plage gilt. Wegen ihrer sehr hübschen, lilafarbenen Blüte wird sie an vielen Orten als Zierpflanze für den Gartenteich verwendet.

Weisse Orchidee (Brassavola tuberculata): Epiphytische Pflanze, was heisst, dass sie auf anderen Pflanzen lebt ohne diese zu stören oder gar zu töten. Dies macht sie, damit sie im Wald, wo die Sonnenstrahlen knapp sind und die Pflanzen darum konkurrieren, mehr Licht bekommt. Wie bei den meisten Orchideen-Arten ist Ihre Blüte prächtig und floriert im Januar und Februar für mehrere Wochen. Leider ist dies auch der Grund, weshalb Leute diese Pflanze von ihrem natürlichen Lebensraum entfernen und mit nach Hause nehmen, um sie dort als Zierpflanze zu züchten.

Zaunbromelie (Bromelia balansae): Erdpflanze, welche der gleichen Familie wie die Ananas angehört. Wächst in Gruppen in den feuchten Gebieten des Waldes und macht es damit schwer dort entlang zu gehen, da ihre Blätter feine, hakenförmige Stacheln haben. Wenn der Moment ihrer Blütezeit naht, ende Frühling bis anfangs Sommer, werden die Blätter von der Mitte aus in einem sehr intensiven Rotton gefärbt und in der Mitte der Pflanze wächst eine weiss-rosa Blüte welche nur für wenige Tage blüht, aber eine Vielzahl von Schmetterlingen anlockt. Ihre fleischigen Früchte sind essbar.