Ökotourismus im Iberá Naturreservat

Brüllaffe vom Iberá Naturreservat

Dank ihren Schwänzen können sich die Brüllaffen sehr geschickt im Wald fortbewegen um sich mit Früchten, zarten Sprossen sowie Wasser, welches in den Bromelien gespeichert wird, zu verpflegen.

Seinen Namen hat er wegen seines lauten Brunftgeschreis, welches er früh morgens sowie bei der Dämmerung ausübt, um sein Territorium abzugrenzen. Das Gebrüll kann man mehrere Kilometer weit hören. Männchen und Weibchen unterscheiden sich in Grösse und Fellfarbe. Die Männchen sind schwarz und grösser als die Weibchen. Die weiblichen Tiere sind gelblich, genau wie sämtliche Jungtiere. Sie ernähren sich von Blättern, Früchten und Blüten.

Sie bilden Gruppen von ungefähr 10 – 12 Tieren, zusammengesetzt aus einem erwachsenen Männchen, mehreren Weibchen und deren Junge. Im Iberá Naturreservat zeigen sie die Charakteristik, dass jede Sippe einen kompletten Wald für sich alleine nutzt. Die Brüllaffen sind im Winter gegen den Mittag und im Sommer morgens und nachmittags aktiv, dann, wenn die Temperaturen am angenehmsten sind.